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Infoausstellung in der zukünftigen Eingangshalle
(G.U. Großmann)
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Blick in die zukünftige Eingangshalle mit Infoausstellung
(G.U. Großmann)
Gebautes Ideal - Herzog Georg II. und die Veste Heldburg

Herzog Georg II. von Sachsen-Meinigen war als "Theaterherzog" und Musikmäzen bereits zu Lebzeiten europaweit berühmt.
Die Ausstellung geht einem Aspekt seines nicht minder intensiven Wirkens auf dem Feld der Architektur und bildenden Kunst nach.
In den Jahren 1875 bis 1900 ließ Herzog Georg die lange vernachlässigte Veste Heldburg wiederherstellen und zum romantischen Bergschloss ausbauen. Die kunstvolle historistische Raumausstattung des Französischen Baus schien nach dem Brand 1982 für immer verloren, bei der jüngst abgeschlossenen Sanierung für das Deutsche Burgenmuseum konnten aber zumindest Teile davon wieder nachvollziehbar gemacht werde. 2014 überarbeitete die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Ausstellung anlässlich des 100. Todesjahrs Herzog Georgs grundlegend.
Gemeinsam mit dem Baudenkmal selbst zeugt sie von dem bedeutenden Platz, den die Veste Heldburg in der europäischen Burgenrenaissance  des 19. Jahrhunderts einnimmt.

"Ein feste Burg ist unser Gott"


Luther und seine Burgen

 
Sonderausstellung im Kirchensaal der Veste Heldburg vom 28. Juni - 5. November 2017

Blick in die Ausstellung "Gebautes Ideal - Herzog Georg II. und die Veste Heldburg"
(Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten)
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"Ein feste Burg ist unser Gott" - Eisenach, Notgeldschein, um 1920
„Ein‘ feste Burg ist unser Gott" - Wer kennt nicht Luthers Glaubens-Hymnus mit seiner provozierenden Gleichsetzung von Gott und Burg?
Doch was weiß man über die Entstehungsgeschichte, Inhalt und Bedeutung des Liedes? Warum wählte Luther ausgerechnet die Burgen-Metapher? Wie erklärt sich die Wirkmacht des Liedes? Wer hat es früher gesungen und warum singen wir es heute noch? Und wie wollen wir in Zukunft damit umgehen?

Die Sonderausstellung im Deutschen Burgenmuseum stellt erstmals Luthers „Ein feste Burg vor diesem Hintergrund in den Mittelpunkt. Ausgehend von der zentralen Metapher der Burg gibt sie spannende Einblicke in die Schöpfung des Liedes und beleuchtet seine wechselvolle Geschichte. Ein Fokus liegt dabei auf Luthers Bezug zu Burgen. Es ist maßgeblich der Burgen-Metapher zuzuschrei- ben, dass aus einem einfachen Psalmlied ein Identifikationslied für evangelische Christen und eine „Marseillaise der Reformation werden konnte.
Die drei Teile der Ausstellung sind den Voraussetzungen, der Entstehung und der Wirkungsgeschichte des Liedes von der Lutherzeit bis heute gewidmet.
Die Zusammenschau sorgt nicht nur für ein packendes Ausstellungserlebnis, sondern leistet mit neuen Erkenntnissen zur Herkunft, Bedeutung und Nachwirken der Burgen-Metapher bei Luther im Rahmen von Reformations- jubiläum und Lutherdekade auch einen wichtigen Beitrag zur Erforschung eines der zentralen und identitätsstiftenden Kirchenlieder.
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Blick in die Ausstellung im Aufbau, Foto: DBM, Elbers
Noch bis zum 5. November 2017 lässt sich im Kirchensaal die Sonderausstellung zum bekanntesten Kirchenlied von Martin Luther - „Ein feste Burg ist unser Gott - erleben. Das Lied wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und seit fast 500 Jahren musikalisch immer wieder neu in Szene gesetzt. Textinstallationen und Hörbeispiele, Manuskripte und frühe Drucke geben Einblicke in diese Vielfalt. Die Ausstellung führt 30 Burgen bildlich vor Augen, die Luther in seinem Leben nachweislich persönlich besucht hat. Künstlergrafiken, Postkarten, Notgeldscheine oder ein Gesangbuch für Kriegsgefangene führen vor Augen, wie das Kirchenlied über die Jahrhunderte als Kampflied und Trostlied gewirkt hat. Das Projekt „Reformation im Rodachtal der Initiative Rodachtal verbindet die Ausstellung mit weiteren Orten der Reformation in der Region.

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